Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Trier

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Inhalt: Ökologische Ausgleichsmaßnahme in der Stauhaltung Palzem/Stadtbredimus

Im Juli 2004 begannen die Arbeiten im Zusammenhang mit der Ausgleichsmaßnahme "Taupeschwues" auf Luxembourger Staatsgebiet. Die Maßnahme soll die Eingriffe durch die Fahrrinnenvertiefung in der Stauhaltung Palzem/Stadtbredimus ausgleichen.

Es wurde ein etwa 600 m langer und bis zu 60 m breiter Nebenarm zur Mosel mit einer durchgehenden Wassertiefe von 1,00 m, teilweise mit 2 Wasserläufen und vielen kleinen Inseln ausgebaggert. Jeweils am oberen und unteren Ende erhielt der Nebenarm eine Anbindung an die Mosel.

Lageplan der ökologischen Maßnahme


Insbesondere den Belangen des Naturschutzes und der ökologischen Entwicklung der Flächen, die im Luxembourger Naturschutzgebiet "Taupeschwues" liegen, wurde hierdurch Rechnung getragen. Spezielle Anpflanzungen wurden nicht vorgesehen, da die Entwicklung des gesamten Gebietes durch natürliche Sukzession erfolgen soll.

Nach Fertigstellung der Arbeiten entstand eine Insel, die durch eine Holzbrücke, die sich sehr harmonisch in das Gebiet einpasst, mit dem "Festland" verbunden wurde. Die Kosten der gesamten Maßnahme betrugen rund 1 Mio. Euro, die von Deutschland und Luxembourg je zur Hälfte übernommen wurden.

Wegen des langwierigen grenzüberschreitenden Abstimmungsprozesses und den anfänglichen Schwierigkeiten beim Grunderwerb erfolgte die Umsetzung der Maßnahme erst 5 Jahre nach Abschluss der Fahrrinnenvertiefung.

Das optisch und ökologisch gelungene Ergebnis ist eine Bereicherung für die gesamte Region.


Die feierliche Eröffnung fand am 13. Mai 2005 statt.

Feierliche Einweihung der Ausgleichsmaßnahme durch Einsetzen von Fischen